Tracking
Tracking bezeichnet die technische Erfassung und Auswertung des Nutzerverhaltens auf Websites – vom einfachen Seitenaufruf-Zähler bis zur geräteübergreifenden Wiedererkennung einzelner Personen.
Tracking ist nicht grundsätzlich problematisch. Entscheidend ist, welche Daten erhoben werden, wohin sie übertragen werden und ob der Besucher vorher zugestimmt hat.
Tracking-Arten
- First-Party Analytics – Statistiken auf eigenem Server (z.B. Matomo self-hosted). Unter bestimmten Bedingungen ohne Einwilligung möglich.
- Third-Party Analytics – Daten werden an externe Dienste übertragen (z.B. Google Analytics). In der Regel einwilligungspflichtig.
- Werbe-Tracking – Identifiziert Nutzer über mehrere Websites hinweg für personalisierte Werbung. Immer einwilligungspflichtig.
- Server-Side Tracking – Datenerfassung über den Server statt den Browser. Umgeht Adblocker, hat aber dieselben Datenschutzanforderungen.
Was prüft exatics?
exatics erkennt automatisch, welche Tracking-Dienste auf Ihrer Website aktiv sind – und ob sie vor oder nach der Einwilligung laden. In unseren Audits finden wir regelmäßig Dienste, die ohne Consent Daten erheben.
Ausführlicher Ratgeber: Tracking ohne Einwilligung
In unseren Audits analysieren wir auf jeder Website, welche Tracking-Technologien eingesetzt werden und ob sie erst nach der Einwilligung laden. Die Ergebnisse zeigen: 30,7 % der geprüften Websites laden mindestens einen Tracking-Dienst ohne korrekte Consent-Integration — ein häufiger und oft unbewusster Datenschutzverstoß.
Häufige Fragen zu Tracking
Welche Arten von Tracking gibt es?
Client-Side Tracking (Browser-Skripte wie GA4), Server-Side Tracking (serverseitige Datenerfassung), Fingerprinting (Browser-Merkmale), Pixel-Tracking (1x1-Pixel-Bilder) und Cookie-basiertes Tracking.
→ Ratgeber: TrackingIst Tracking ohne Cookies möglich?
Ja – über Fingerprinting, Local Storage, Server-Side Tracking oder First-Party-Daten. Aber: Auch cookieloses Tracking kann DSGVO-relevant sein, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.