TCF – Transparency & Consent Framework
Das Transparency & Consent Framework (TCF) ist ein Standard des IAB Europe, der regelt, wie Consent-Informationen zwischen Websites, CMPs und Werbepartnern ausgetauscht werden.
Wenn Ihr CMP TCF-zertifiziert ist, wird die Einwilligung des Besuchers in einem standardisierten Format (TC String) gespeichert und an teilnehmende Werbepartner weitergegeben. Diese können dann prüfen, ob sie den Besucher tracken dürfen.
Ist TCF für meine Website relevant?
TCF ist vor allem für Websites relevant, die programmatische Werbung einsetzen (z. B. Google AdSense, Header Bidding). Für Websites ohne Werbenetzwerke ist TCF in der Regel nicht erforderlich.
Was erkennt exatics?
exatics erkennt, ob die TCF-API (__tcfapi) auf Ihrer Website verfügbar ist. Das zeigt, dass Ihr CMP den TCF-Standard implementiert – ein Qualitätsindikator für die Consent-Verwaltung.
In der Praxis
Das TCF wird vor allem von Publishern und Werbenetzwerken eingesetzt, die programmatische Werbung ausliefern. In unseren Audits erkennen wir die TCF-API auf Websites, die IAB-konforme Consent-Signale an Werbepartner senden. Die TCF-Implementierung ist technisch anspruchsvoll — die asynchrone API-Initialisierung führt zu Timing-Problemen, die in unseren Tests als Instabilität sichtbar werden.
Häufige Fragen zu TCF
Was ist das IAB Transparency & Consent Framework?
Das TCF ist ein technischer Standard für die Weitergabe von Consent-Signalen an Werbepartner. Es regelt, wie CMPs Einwilligungen in einem standardisierten Format (TC-String) an Werbenetzwerke kommunizieren.
Braucht meine Website TCF?
Nur wenn Sie Programmatic Advertising (z. B. Google AdSense, Header Bidding) einsetzen. Für reine Analytics-Websites ist TCF nicht nötig.
Verwandte Begriffe
Ausführlicher Ratgeber: Welche Consent-Tools nutzt Deutschland?