Dark Pattern

Dark Patterns sind manipulative Gestaltungsmuster in Benutzeroberflächen, die Nutzer zu Entscheidungen verleiten, die sie bei neutraler Darstellung nicht treffen würden.

Im Kontext von Websites sind Dark Patterns besonders häufig in Cookie-Bannern anzutreffen: Ablehnen-Button versteckt, Akzeptieren-Button farblich hervorgehoben, vorausgewählte Checkboxen oder irreführende Formulierungen.

Häufige Dark Patterns in Cookie-Bannern

Die europäischen Datenschutzbehörden gehen zunehmend gegen Dark Patterns vor. Die EDPB-Taskforce hat 2023 konkrete Richtlinien veröffentlicht, das VG Hannover hat 2025 manipulative Banner als rechtswidrig eingestuft.

Was prüft exatics?

exatics erkennt das eingesetzte Consent-System und analysiert das technische Verhalten des Cookie-Banners. Ob ein Banner Dark Patterns einsetzt, ist oft eine Designfrage – aber die Auswirkung (z.B. extrem hohe Akzeptanz-Raten) spiegelt sich in den Audit-Daten wider.

Ausführlicher Ratgeber: Dark Patterns in Cookie-Bannern erkennen

In unseren Audits analysieren wir Cookie-Banner auf typische Dark Patterns: Farbliche Hervorhebung des „Akzeptieren"-Buttons, versteckter Ablehnen-Link, vorausgewählte Checkboxen und irreführende Formulierungen. Diese Praktiken verstoßen nicht nur gegen die DSGVO, sondern untergraben auch das Vertrauen der Nutzer.

Häufige Fragen zu Dark Pattern

Sind Dark Patterns illegal?

In der EU zunehmend ja. Die DSGVO verbietet manipulative Einwilligungen, der Digital Services Act (DSA) untersagt Dark Patterns explizit. Datenschutzbehörden verhängen Bußgelder.

→ Ratgeber: Dark Patterns
Was sind typische Dark Patterns auf Websites?

Farblich manipulierte Buttons, Confirm-Shaming („Nein, ich möchte nicht sparen"), versteckte Abmelde-Links, erzwungene Accounterstellung und vorausgewählte Newsletter-Opt-ins.

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