Google Consent Mode

Der Google Consent Mode ist eine Technologie von Google, die es ermöglicht, Daten an Google zu senden – auch wenn der Besucher dem Tracking nicht zugestimmt hat. Statt realer Daten werden dann „modellierte" Werte hochgerechnet.

Wie funktioniert er?

Im Consent Mode v2 gibt es zwei Modi:

Warum ist das umstritten?

Im „Denied"-Modus werden weiterhin Daten an Google-Server in den USA übertragen – IP-Adresse, User-Agent, Zeitstempel, Seitenaufruf. Ob das ohne Einwilligung zulässig ist, ist rechtlich nicht abschließend geklärt. Kritiker argumentieren, dass bereits die Übertragung der IP-Adresse an Google eine einwilligungspflichtige Datenverarbeitung darstellt.

Was erkennt exatics?

exatics erkennt den Einsatz des Consent Mode und zeigt an, ob Google-Tags im Denied-Modus Daten senden. In unserer Datenschutz-Bewertung wird dies als potenzielles Risiko berücksichtigt.

Ausführliche Analyse: Google Analytics und der Consent Mode – Warum die Lösung das Problem nicht löst

In unseren Audits sehen wir den Google Consent Mode auf einem wachsenden Anteil der Websites. Kritisch ist vor allem der Advanced Mode: Er sendet auch ohne Einwilligung Daten an Google — darunter die IP-Adresse des Besuchers. Viele Datenschutz-Experten stufen das als nicht DSGVO-konform ein. Der Basic Mode ist technisch unproblematisch, löst aber das Datenverlust-Problem nicht.

Häufige Fragen zu Google Consent Mode

Ist der Consent Mode Pflicht für Google Ads?

Seit März 2024 ist der Consent Mode v2 Voraussetzung für personalisierte Werbung in der EU. Ohne Integration können Remarketing-Listen nicht aufgebaut werden.

→ Ratgeber: Consent Mode v2
Sendet der Consent Mode Daten ohne Einwilligung?

Im Advanced Mode ja – sogenannte Pings (cookielose Signale) werden auch ohne Consent an Google übertragen. Im Basic Mode werden ohne Consent keine Daten gesendet.

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